Feuerwehr - Neuigkeiten 2012

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Bilder zu Veranstaltungen der Stadtteilwehr Trusetal und des Feuerwehrvereines im laufenden Jahr.

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24.08.2012 - Verschmelzung an Feuerwehrspitze

Grundsatzfragen, Gebühren und Entschädigung: Brotterode-Trusetals Stadtrat hat drei Satzungen rund um die Freiwillige Feuerwehr beschlossen.
 
Der Stadtrat Brotterode-Trusetal ist gemeinhin diskussionsfreudig und öfters nicht einer Meinung. Doch bei den am Dienstag zu beratenden Feuerwehrdokumenten bedurfte es keines politischen Feuerlöschers.
 
Die drei Satzungen passierten mit 21 Ja-Stimmen ohne Enthaltung und Gegenvotum den Stadtrat. Allerdings hatte es auch im Vorfeld umfangreiche Beratungen gegeben, wie Bürgermeister Karl Koch (Die Linke) ausführte. Auch mit Klaus Kleimenhagen, dem Kreisbrandinspektor von Schmalkalden-Meiningen. Die Stadtbrandmeister von Brotterode und Trusetal, Jens Peter und Marcus Brenn, seien natürlich ebenso beteiligt gewesen, sagte Bürgermeister Karl Koch und erklärte: "Wir haben die Unterlagen mit Klaus Kleimenhagen durchgeschaut. "Der hatte keine Einwände." Auch im Haupt- und Finanzausschuss habe es ein 6:0 für die Satzungen gegeben.
 
In dem Paket stecken drei Satzungen, die einzeln beschlossen wurden: die Feuerwehrsatzung, die Feuerwehrgebührensatzung sowie die Entschädigungssatzung.
 
In der Feuerwehrsatzung wird Grundsätzliches geregelt. Die Aufgaben und die Gliederung, die persönliche Ausrüstung und Fahrzeugbeschaffung. Aber auch die Alters- und Ehrenabteilung und Jugendabteilung, Beförderungen und Auszeichnungen. Sie umfasst 23 Paragrafen. Eine Stadt - zwei Einrichtungen: Bürgermeister Kochs Leitspruch gilt auch für die Feuerwehren. Die Brotteroder werden ihre Wehr behalten, die Trusetaler auch. Doch an der Spitze wird es eine Verschmelzung geben. Bei einem noch zu wählenden Stadtbrandinspektor, der von zwei Wehrführern unterstützt wird, werden die Fäden zusammenlaufen. Das Prozedere regelt der Paragraf 18 der Satzung.
Neben Bürgermeister Koch dankte auch Stadträtin Erika Groß (Die Linke) den Einsatzkräften. Die Feuerwehr ist lebensnotwendig.