Feuerwehr - Neuigkeiten 2007

Auf dieser Seite finden Sie Informationen und Bilder zu Veranstaltungen der Stadtteilwehr Trusetal und des Feuerwehrvereines im laufenden Jahr.

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15.11.2007 - Einsatzübung nach Verkehrsunfall

Pressebericht aus der STZ vom 15.11.2007
 
Verkehrsunfall zwischen Bairoda und Trusetal simuliert
 
Bairoda/ Trusetal – Tiefschwarze Nacht und dichtes Schneetreiben herrschen vorgestern Abend auf der Landstraße zwischen Bairoda und Trusetal. Zwei Kleinwagen sind auf der Straße unterwegs. Dann passiert es. Die Fahrzeuge stoßen zusammen.
 
Tiefschwarze Nacht und dichtes Schneetreiben herrschen vorgestern Abend auf der Landstraße zwischen Bairoda und Trusetal. Zwei Kleinwagen sind auf der Straße unterwegs. Dann passiert es. Die Fahrzeuge stoßen zusammen. Fünf Personen und ein Baby werden zum Teil schwer verletzt und sind in den Autos eingeklemmt. 19.09 Uhr ist aus dem Tal die Trusetaler Sirene zu hören. Kurze Zeit später werden auch die Kameraden der Bad Liebensteiner Feuerwehr alarmiert. Was die Feuerwehrmänner bis dahin nicht wissen: Es ist kein Ernstfall, sondern eine Einsatzübung.
„Mit dieser Simulation wollen wir sehen, wie die Zusammenarbeit funktioniert“, erklärt Bad Liebensteins Bürgermeisterin Elke Engelmann, die als Beobachterin vor Ort ist. Erst kürzlich haben die beiden Wehren eine Kooperationsvereinbarung geschlossen.
19.16 Uhr trifft die Trusetaler Feuerwehr mit drei Fahrzeugen ein. Einsatzleiter Marcus Brenn gibt erste kurze Anweisungen. Scheinwerfer werden aufgestellt, Notstromaggregate angeworfen. Eine große Plane wird auf dem Boden ausgebreitet. Dort sollen die Verletzten versorgt werden. Diese, das wird schnell klar, können nur mit schwerem Gerät aus den Wracks geborgen werden.
19.21 Uhr biegt der Einsatzleitwagen von Bad Liebensteins Stadtbrandmeister Dietmar Löbl um die Ecke. Zwei Minuten später folgen der Mannschafts- und der Löschwagen. Zirka 45 Feuerwehrmänner sind jetzt insgesamt vor Ort, bergen und versorgen die Unfallopfer. Deren geschminkte Platz- und Schürfwunden sehen täuschend echt aus. Gegen 19.30 Uhr trifft die Steinbacher Bergwacht ein. Auch deren Mitglieder wurden von der Leitstelle informiert und übernehmen nun die medizinische Erstversorgung. Eine Viertelstunde später kommen Sanitäter und Rettungsassistenten der Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes Niederschmalkalden hinzu. Gegen 21 Uhr sind alle Verletzten geborgen und versorgt, die Arbeit der Retter damit erledigt.
Am Ende sind sich die Einsatzleiter Marcus Brenn und Dietmar Löbl einig, dass die Übung sehr gut abgelaufen sei. „Die Zusammenarbeit der beiden Wehren lief super“, sagt Brenn. Lediglich ein paar kleine Mängel habe es gegeben. So seien zu wenig Decken parat gewesen. „Das haben wir sofort abgestellt“, sagt Brenn. Auch Löbl zeigte sich sehr zufrieden mit der kreisübergreifenden Zusammenarbeit. Damit das auch so bleibt, wollen die Wehren künftig einmal jährlich den Ernstfall proben.